Kirchengemeinde St. Andreas Bad Lauterberg

Die ev.-luth. Kirchengemeinde St.Andreas Bad Lauterberg gehört zur Bäderregion des Kirchenkreises Harzer Land (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)

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Am Freitag, 23. Februar um 20.00 Uhr, konzertiert die bereits wohlbekannte Dozentin des nunmehr 8. Bad Lauterberger Blockflötenwochenendes, Angela Hug, im Eröffnungskonzert erstmals mit ihrem eigenen Kasseler Ensemble mit einem ganz besonderen musikalischen Leckerbissen: die Berühmte Oper „Orfeo“ von Claudio Monteverdi wird in einem Arrangement für drei Blockflötist/Inn/en, eine Viola da Gamba und Theorbe zu hören sein! Das Ensemble selbst schreibt zu seinem Programm: „L'Orfeo von Claudio Monteverdi steht an der Wiege der Gattung Oper (1607). Der Komponist selbst bezeichnete das Werk noch als "Favola in musica" (Fabel, gesetzt in Musik). Heute gilt L'Orfeo aber als die erste Oper überhaupt. An der Grenze von Renaissance und Barock dominierte das "Intermedio", ein Schauspiel mit musikalischen Zwischenspielen. Monteverdi entwickelte daraus mit L'Orfeo eines der ersten komplett durchkomponierten Musiktheaterdramen.
In unserer Bearbeitung hören Sie Auszüge aus der Oper bearbeitet für Blockflöten, Gambe & Laute. Gesprochene Zwischentexte führen Sie durch die Geschichte des mythologischen Musikers, dessen Kunst nicht nur Menschen, sondern Tiere, Pflanzen und sogar Felsen bewegt haben soll...

Das musikalische Ergebnis des Samstagsseminars für großes Blockflöten-Laien-Ensemble wird - in nun schon guter Tradition - wieder im Gottesdienst am Sonntag, 25. Februar, um 10.00 Uhr erklingen.

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Weltgebetstag der Frauen am 2. März 2018

 um 19.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche


Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen! 

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit  üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden. Surinams Küsten eignen sich zwar nicht als Badestrände, dafür legen an den unberührten Stränden des Galibi-Naturreservats riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes.

Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam unter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam.

Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist  heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. 

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher*Innen in ganz Deutschland vereint. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeinde in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.             

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

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KIRCHENVORSTANDSWAHL

Alle sechs Jahre ist Kirchenvorstandswahl

Die nächste Kirchenvorstandswahl findet am 11. März 2018 statt. 

                                   Wer darf wählen?

Das Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind.

Wahlbenachrichtigung

Etwa drei Wochen vor der Wahl erhalten Sie eine Wahlbenachrichtigung.

Auf der Wahlbenachrichtigungskarte ist der Ort des Wahllokals verzeichnet. Mit dieser Karte können Sie auch Briefwahl beantragen.

Sollten Sie keine Wahlbenachrichtigung erhalten, könnte das daran liegen, dass Sie erst kurz vor der Wahl in eine neue Gemeinde gezogen sind. Dann fragen Sie am besten im Gemeindebüro nach, ob Sie bereits in der Wählerliste stehen und bitten ggf. darum aufgenommen zu werden.

 

Kirchenvorstandswahlen sind Personalwahlen

Die Kirchenvorstandswahlen sind Personenwahlen. Sie geben Ihre Stimmen einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten, die auf dem Stimmzettel verzeichnet sind.

 

Ich gehe wählen...

Silva Becher-Kienle, 17, Schülerin. Bild: Stefan Heinze, Burgdorf

       …weil ich mitbestimmen will, wer mich in der Gemeinde vertritt.


Ich gehe wählen...

Carsten Fricke, 44, Landwirt. Bild: Stefan Heinze, Burgdorf

       …weil mir wichtig ist, dass unsere Kirchengemeinde lebendig bleibt

     das geht nur, wenn wir aktive Kirchenvorsteher haben.

 

WER IST MITGLIED IM KIRCHENVORSTAND?

Gewählte und berufene Mitglieder Der größte Teil der Mitglieder des Kirchenvorstands wird bei der Kirchenvorstandswahl gewählt. Der Pastor oder die Pastorin einer Gemeinde sind durch ihr Amt Mitglieder des Kirchenvorstands und werden daher nicht gewählt. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern muss mindestens eine Person in den Kirchenvorstand berufen werden. Höchstens ein Drittel der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher dürfen berufene Mitglieder sein.